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Liebe Patientin, lieber Patient,

über eine ausgewogene Ernährung halten wir uns fit und ausdauerfähig. Nun können Operationen oder Krankheiten dazu führen, dass die Nahrungsaufnahme nicht mehr wie gewohnt möglich ist oder unbemerkt eine Mangelernährung entsteht.


Die Ernährung im Allgemeinen können wir uns wie eine Leiter vorstellen, die man mal hoch, mal runter gehen kann.
 
  1. Oral: normales Essen und/oder Trinknahrung
  2. Enterale Ernährung: über eine „Sonde“ wird eine Sondennahrung in den Magen oder Dünndarm aufgenommen (direkt in den Magen-Darm-Trakt)
  3. Parenterale Ernährung: über einen zentral venösen Zugang wird direkt in die Venen ernährt (Magen-Darm-Trakt wird umgangen)


Als Homecare-Unternehmen beraten und betreuen wir Sie in allen drei Ernährungs-Situationen. Unsere Mitarbeiter sind Ernährungsexperten, die sich perfekt in diesen Bereichen auskennen und Ihnen verschiedene Möglichkeiten aufzeigen können.
Unser Kundenservice
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Rechtzeitig erkennen und handeln
Mangelernährung

Meist ist es ein schleichender Prozess: Der Gürtel wird immer mal wieder ein Loch enger gestellt, aber irgendwann rutscht die Hose, man fühlt sich schlapp, die Kraft lässt nach... Wir erläutern Ihnen, wie Sie eine Mangelernährung bei sich oder Ihren Nahestehenden erkennen können.

Mehr erfahren

Orale Zusatznahrung
Trinknahrung


Trinknahrungen haben den Vorteil, dass sie auf kleinem Volumen viel kcal und andere Nährstoffe wie zum Beispiel Eiweiß bringen. Das bedeutet, ich muss weniger Volumen aufnehmen und bekomme trotzdem viele Nährstoffe. Außerdem sind Trinknahrungen mit Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen bilanziert, sodass eine ausschließliche Ernährung mit diesen Produkten möglich ist. Auch geschmacklich gibt es eine große Vielfalt und es kann sicher jeder etwas Leckeres finden.

Haben Sie schon einmal Erfahrungen mit Trinknahrung gemacht? Häufig hört man, diese würde nicht schmecken. Doch wer das gesamte Sortiment kennt, wird sehen, dass es für jede Vorliebe eine passende Trinknahrung gibt: Es gibt süße Milchshakevarianten, säuerliche Joghurtdrinks, pikante Varianten oder auch Produkte, die neutral im Geschmack sind und sehr gut auch als Milch – und Sahneersatz eingesetzt werden können. Kreativer Einsatz der Trinknahrung ermöglicht auch längerfristig die Chance, die Produkte gerne aufzunehmen, bzw. zu trinken.
 

Sondennahrung
Enterale Ernährung


Ist eine Ernährung über das normale Essen nicht möglich, kann die Ernährung durch eine Sonde erfolgen. Die bekannteste ist hier wohl die PEG (Perkutan endoskopische Gastrostomie). Mit einer PEG ernähre ich in den Magen. Alternative Möglichkeiten in den Magen zu ernähren wäre ein Button oder Gastrotube. Außerdem gibt es noch jejunale Sonden, mit welchen in den Dünndarm ernährt wird. Beide Ernährungsmöglichkeiten sind gut zu vertragen und bringen nur selten Unverträglichkeiten mit sich.

Um Komplikationen zu vermeiden, ist zu Beginn einer Enteralen Ernährung wichtig die richtige Sondennahrung auszuwählen und eine angepasste Aufbauphase durchzuführen.

Die Nahrung kann dann mit einem Schwerkraftsystem oder einer Ernährungspumpe zugeführt werden. Bei einer Ernährungspumpe gibt es auch die Möglichkeit einen Rucksack einzusetzen und so komplett mobil zu bleiben.

Menschen, die mit Sondennahrung ernährt werden, ernähren sich perfekt zusammengesetzt. Kaum jemand, der normal isst, wird sich so "gesund" ernähren.

Ernährung über venösen Zugang
Parenterale Ernährung


Wenn lebenswichtige Nährstoffe nicht mehr richtig über den Darm aufgenommen werden können, erfolgt eine parenterale Ernährung. Am häufigsten wird hier ein Port gelegt, der dann als Zugang dient.

Verschiedene Faktoren wie Krankheit, Ernährungszustand, Gewicht etc. werden als Grundlage für den richtigen Ernährungsbeutel bedacht. Es gibt fertige Ernährungsbeutel oder sog. Compounding Beutel (individuell gemischte Ernährungsbeutel). Auch hier kann die Nahrung per Schwerkraft oder einer Infusionspumpe zugeführt werden. Um die Mobilität zu erhalten, gibt es für die Infusionspumpe Rucksäcke oder auch Tragetaschen.

Eine gute Hygiene sollte für alle die höchste Priorität bei der Parenteralen Ernährung haben, damit Komplikationen minimiert werden. Deshalb arbeiten wir mit sogenannten Sets - das vorsortierte und verpackte Equipment für einen Tag. Durch diese Sets ist ein Qualitätsstandard vorgegeben und führt zu Sicherheit für alle Beteiligten.

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